Swiss Casinos Zürich Blog

07.07.2016

Dresscode im Casino – Was ziehe ich bloss an?

Marc Baumann, Facts & Figures

Immer wieder fragen uns Gäste, was denn im Casino der Dresscode sei. Und es gibt Gäste, insbesondere Erstbesucherinnen und Erstbesucher, die sich über die «gewöhnliche» Kleidung anderer Gäste ärgern oder diese zumindest hinterfragen. Dabei kommt es vor, dass sich diese dann «overdressed» fühlen.

Casinowelt – Geschichten und Mythen
Diese Unsicherheit hat mit den Geschichten und Mythen rund um die Casinowelt zu tun. Auf der einen Seite begleiten wir den englischen Edelspion James Bond durch die mondänen, klassischen Casinos in Monte Carlo oder im fernen Osten. Überall tritt der 007-Agent im Smoking auf, begegnet Damen im Abendkleid mit Champagnerkelch und sogar die Bösewichte sind elegant gekleidet. Geldspielautomaten sind keine zu sehen. Diese Bilder haben sich in vielen Köpfen fest eingenistet und werden mit fast jedem Bond-Film neu zementiert.

Die andere – die richtige – Casinowelt sieht anders aus. Sie holt sich ihre Inspiration aus Las Vegas, die Casino-Stadt in der Wüste, die mit rund 40 Millionen Besucherinnen und Besuchern rund um die Uhr pulsiert. Wir finden in den Casinos hunderte von Spieltischen und tausende von Geldspielautomaten. Wer 21-jährig ist, kann eintreten und sein Glück versuchen, egal in welchen Kleidern, egal mit wie viel Geld. Alle dürfen rein und alle sind herzlich willkommen.

Und das sieht dann schon ganz anders aus, als bei Agent James Bond: Kurze Hosen, Träger-Shirts und Flip-Flops sind an der Tagesordnung. Aber auch in Smoking, Anzug und eleganten Kleidern wird gespielt.

Alle sind herzlich willkommen …
Am gleichen Ort suchen die einen Unterhaltung, andere den Kick und wiederum andere wollen einfach den Alltag etwas warten lassen. Die Las-Vegas-Casinos sind das demokratische Nebeneinander aller Klassen und Genres. Und das macht seine Faszination auch aus. Trotz dieser hohen Offenheit nehmen die Casinos für ihr Personal allerdings einen strengen Dresscode in Anspruch. Beispielsweise werden Gäste in kurzen Hosen von Angestellten im Smoking betreut. Das hat Stil. Und Sie werden sich nie overdressed fühlen.

… auch im Swiss Casinos Zürich!
Unser Casino steht mitten im pulsierenden Zürich. Das ergibt eine unglaubliche Komposition von potenziellen Gästen, die vielleicht alle irgendwann einmal das einzige Casino in der Stadt Zürich besuchen wollen. Diese Menschen handeln nach ihren Vorstellungen. Einige sind sorglos und kleiden sich sehr locker, während sich andere wiederum mit grossem Aufwand auf den Casinoabend vorbereiten und ihn alleine durch ihr sorgfältig gewähltes Outfit aufwerten. Und ja, ihr umwerfendes Aussehen lässt der Begeisterung freien Lauf.

Wir erwarten eine dem Anlass entsprechend angemessene Kleidung
Das ist unser Dresscode. Einfach, kurz und verständlich. Bei uns sind alle gleichermassen willkommen. Egal wie sie gekleidet sind, alle sollen sich im Casino wohlfühlen. Es sind nicht die Kleider, die uns Menschen ausmachen. Entscheidend ist, was wir tun, wie wir miteinander umgehen und wie rücksichtsvoll wir sind. Das Verhalten zählt, hier zeigt sich der wahre Stil, der wirkliche Charakter.

Wir sind überzeugt, dass das tolerante Nebeneinander allen mehr Spass macht, als die Durchsetzung eines schwer formulierbaren Dresscodes. Nicht angemessen sind schmutzige oder übelriechende Kleidung, fehlende Schuhe, allzu schmuddelige Kleidung oder auch allzu freizügige Kleidung.

Vielschichtig und farbig
Wir möchten das Casino für ALLE sein. Alle sind bei uns herzlich willkommen. Bei uns können Sie in eine schöne, farbige, vielseitige und grossartige Casinowelt abtauchen und den Alltag für einige Stunden warten lassen.

Ich freue mich auf Ihren Besuch
Ihr Marc Baumann, Direktor

21.06.2016

Bullriding statt Black Jack

Nadja Brandenberger, Entertainment, Events

Staubige Prärie, durstige Kehlen, Saloons, Revolverhelden, Sheriffs, Banditen, Cowboys, Indianer – dieses Jahr lag das Motto des jährlichen Mitarbeiterevents ganz im Zeichen des Wilden Westens. An einem der letzten Maitage ging es mit der Postkutsche (Anm. d. R.: Heute sagt man «Car») vom Stadtzentrum in Richtung Zürcher Oberland. Die Jucker-Farm im wildwestlichen Seegräben bietet nebst der fantastischen Aussicht auf den Pfäffikersee eine prall gefüllte Goldkiste mit lustigen und nicht alltäglichen Duellen und Herausforderungen.

Sich stärken und Stärken messen
Nach einem «urchigen» und stärkenden Apéro ging es los: Ob beim Kuhmelken, Korken schiessen oder Bauernhofkegeln – beim Bauerturnier kam richtig Spass auf. Die Teams lieferten sich einen hart aber fair umkämpften Wettkampf. Es wurde gestapelt, geschätzt und zu Bestleistungen angefeuert.

Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen
Nach der anstrengenden und ungewohnten «Hofarbeit» war wieder Entspannung angesagt. Im gemütlichen «Schürli» erwartete uns ein Grillfest nach Cowboy- und Indianerart. Es wurde gegessen, getrunken, geplaudert und viel gelacht. Dieser lockere, angenehme und offene Rahmen bot die ideale Gelegenheit, sich mit Arbeitskolleginnen und -kollegen wie auch Vorgesetzten zu unterhalten, auszutauschen und so (noch) besser kennenzulernen. Und ja: Bevor sich die Wildesten auf dem Bullriding austobten, wurde aus der Vielzahl Cowboys, Indianern, Sheriffs und Schurken mit rauchenden Colts das «Best Dress» ausgezeichnet.

Als die Sonne am Horizont unterging
Ja, dann setzten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Swiss Casinos Zürich ans romantische Lagerfeuer und hielten ihr «Schlangenbrot» ins Feuer. Und damit ging auch ein unvergesslicher Tag mit vielen Eindrücken, tollen Gesprächen und einem fantastischen Teamspirit zu Ende. Bereits sind wieder einige Wochen seit unserem Event vergangen. Der gestärkte Zusammenhalt und die getankte Energie ist erfreulicherweise noch immer sehr positiv spürbar.

Danke an ALLE
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Kapital eines jeden Unternehmens. Mit unserem jährlichen Mitarbeiterevent danken wir ALLEN für die geleistete Arbeit, das grosse Engagement und die angenehme und humorvolle Zusammenarbeit. Dieser Event – unser Dankeschön – soll etwas Spezielles sein. Etwas, das von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mitbestimmt und organisiert werden darf. Für den diesjährigen Tag im «Wilden Westen» waren Anna Albrecht, Teamleiterin Bar und Marina Soljovska, Mitarbeiterin Marketing und Kommunikation zuständig. Ein spezieller Dank, gebührt diesen beiden, für die tolle Organisation.

Howdy
Nadja Brandenberger

12.05.2016

Wo Bares noch Wahres ist

Thomas Cavelti, Facts & Figures

In einer Welt, in der die Geschäfte mit Plastikgeld oder via Internet abgewickelt werden, kommen unsere Casinobesucher unweigerlich mit einer der sechs Kassen in Berührung. Denn im Casino wird mit Jetons, unserer hauseigenen Slot Card und Bargeld gearbeitet – Geld wird ein- und zurückgewechselt und bei Fremdwährungen auch umgetauscht.

Die Bank im Casino
Die Casinokasse ist wie eine Bank. Einerseits werden Euro, Pfund und US-Dollar in Schweizer Franken oder Wertjetons gewechselt. Andererseits sind auch Kredit- und Debitkartenbezüge möglich. Ebenso unterliegt die Kasse im Casino sehr strengen Vorschriften. Damit bei einer Differenz jede Handlung genau nachvollzogen werden kann, sind die Arbeitsabläufe klar vorgegeben. Beispielsweise nimmt der Kassenmitarbeiter nie Geld oder Jetons direkt aus der Hand des Kunden, sondern lässt dieses immer auf dem Tisch auflegen. Dank genauen Prozessen und der ständigen Kameraüberwachung kann bei einer Unstimmigkeit jeder Schritt zurückverfolgt und so der Fehler aufgeklärt werden.

Rote Köpfe wegen Geldwäschereigesetz?
Ja, das gibt es! Weil bei grösseren Summen (Gewinne und Wechsel in Jetons) die Kassiererin/der Kassier die Identität des Gastes anhand eines amtlichen Ausweises überprüft, kann es durchaus vorkommen, dass unsere Kunden mit Unverständnis reagieren. Die Gäste sehen sich ja bloss als glückliche Gewinner und nicht als Person, die gesetzeswidrig gehandelt hat. Auch wird die Adresse des Kunden inklusive Unterschrift erfasst. Im Geldwäscherei-Jargon heisst dies: «Die wirtschaftliche Berechtigung einholen». Wie die Geld- und Jetonübergabe an und vom Gast zu erfolgen hat oder wie grössere Gewinne ausbezahlt werden, ist im Geldwäschereigesetz festgelegt.

Mehr Jetons als Geld
Die Casinokasse ist im ständigen Austausch mit dem Tresor. Geld wird aus dem Tresor bezogen oder in diesen abgeliefert, je nach Bedarf. Geld hat es nur wenig in der Kasse, viel mehr hat es Wertjetons. Bei einem allfälligen Überfall wären diese Jetons praktisch wertlos, da sie nur im jeweiligen Casino wieder eingesetzt werden können und dies somit sehr auffallen würde. Sehr exaktes Arbeiten ist eine wichtige Voraussetzung, um die Kasse bedienen zu dürfen. Jeden Abend muss die Kasse bis auf den Rappen genau stimmen. Falls nicht, so heisst es suchen, bis gefunden – und dabei geht es dann ganz und gar nicht um ein Glücksspiel.

11.04.2016

Das Casino aus Sicht der Sicherheit

Stephan Zehnder, Facts & Figures

Sicherheitschef Stephan Zehnder (in der Mitte) mit einem Teil seines Teams.

Sicherheit, Technik und viel Erfahrung

Als Leiter Sicherheit bin ich mit meinem Team im Swiss Casinos Zürich für eine einwandfreie Sicherheit und Technik zuständig. Einerseits braucht es für diese Aufgabe viel Erfahrung, welche ich mir in verschiedenen grossen Institutionen während fast 30 Jahren angeeignet habe. Andererseits beeinflussen die gesetzlichen Vorgaben die Sicherheitsvorkehrungen in einem Casino massgeblich.

Velo, Rolltreppe und Salto

Im Sicherheitsdienst erleben wir sehr viel. Meistens werden wir gerufen, weil betrunkene Personen ins Casino möchten. Diese schicken wir dann sehr freundlich nach Hause. Immer wieder gibt es solche, die versuchen ohne oder mit falschem Ausweis bei uns zu spielen. Natürlich gibt es auch solche, die versuchen zu betrügen. Mit unserer Erfahrung und Wachsamkeit haben wir solche Vorfälle aber stets im Griff. Ich erinnere mich an ein lustiges Ereignis, bei dem um 2.00 Uhr morgens jemand versucht hat, mit dem Velo die Rolltreppe raufzufahren, dann aber mit einem Rückwärtssalto wieder einen Stock tiefer gelandet ist. Zum Glück ohne ernste Verletzungen. Wissen Sie, dass das Casino eine der sichersten Lokalitäten ist? Besonders Frauen, die im Ausgang nicht angemacht werden möchten, können bei uns einen ruhigen und sicheren Abend geniessen.

Gute Ausbildung ist das A und O

Unser Job ist nicht mit dem eines Rausschmeissers oder Türstehers vergleichbar. Einzelkämpfer und Muskelprotze mit grosser Klappe haben bei uns nichts verloren. Ein Sicherheitsmitarbeiter bei Swiss Casinos Zürich wird laufend ausgebildet und arbeitet im Team. Die Ausbildung beinhaltet unter anderem die Programmierung von Schlüsseln und Badges, die Bedienung der Einbruch- und Brandmeldeanlage, das Verhalten bei Deeskalation, der Brandschutz und die Erste Hilfe. Zusätzlich bilden wir unsere Sicherheitsleute auch im Kampfsport und in der Anwendung des Pfeffersprays aus.

Für unsere Sicherheit – mit Fingerspitzengefühl, Erfahrung und viel Freude!

Sichere Grüsse 

Stephan Zehnder

04.04.2016

Nationalrat Lukas Reimann gewinnt Charity-Pokerturnier

Marc Baumann, Entertainment, Events

Die Teilnehmenden von links nach rechts: Hinten: Marc Baumann, Lukas Reimann, Zeljana Turcinovic, Boris Smiljanic, Andy Egli, Fritz Künzli, Jan Müller, Monika Kälin, Martin und Julia Bäumle, Oliver Vrietze, Joana Heidrich, Nadine Zumkehr. Vorne: Alex Gavric, Vujo Gavric, Donghua Li. (Bild: André Häfliger).

Viel Prominenz am Charity-Pokerturnier

Unser Charity-Pokerturnier liess sich die Politik-, Sport- und Show-Prominenz nicht nehmen. Einerseits spielten Pokercracks wie SVP-Nationalrat Lukas Reimann, der ehemalige Fussballprofi Boris Smiljanic, die beiden Brüder Vujo und Alex Gavric, Oliver Vrietze vom FIFA Museum und Fussballexperte Andy Egli mit. Andererseits bereicherten die Pokerneulinge wie GLP-Präsident und Nationalrat Martin Bäumle, Prix-Walo-Organisatorin Monika Kälin, Fussballlegende Fritz Künzli, die beiden Beach-Volleyball-Weltmeisterinnen Joana Heidrich und Nadine Zumkehr sowie der Turn-Olympiasieger Donghua Li unser Turnier. Radio24-Moderator Jan Müller hielt sich mit seinem Können bedeckt und setzte von Anfang an ein Pokerface auf. Als Casinodirektor freute ich mich über das illustre Teilnehmerfeld, stellte die Regeln vor und wünschte allen gute Karten und viel Glück.

Preisgelder fliessen in Hilfsprojekte

Den ersten drei Plätzen winkten Preisgelder in der Höhe von 2’500 CHF, 1’500 CHF und 1’000 CHF, die einem Hilfswerk zukommen sollten. Folgende Hilfsprojekte wurden vorgeschlagen: Das Mitarbeiterprojekt des Casinos «Glück für Togo», die Stiftung Zürcher Lighthouse oder die Schweizer Berghilfe.

Turnierleiter Marco Malizia eröffnete um 19.00 Uhr die Tische, wo die ersten Karten ausgeteilt wurden. Die beiden Brüder Vujo und Alex Gavric sorgten mit ihrer entspannten und lockeren Art für eine fröhliche und ausgelassene Stimmung unter den Spielenden, auch dann noch, als sie schon nach kurzer Zeit als erste aus dem Turnier ausscheiden mussten. Nach rund zwei Stunden harten Ringens und teilweise riskanten Bluffs waren noch Jan Müller, Pokerneuling Martin Bäumle und Lukas Reimann im Spiel um die Podestplätze. Der Radiomann Jan Müller schlug sich tapfer, musste dann aber den beiden offensichtlich gewieften Politikern weichen.

Wir gratulieren Lukas Reimann zum wohlverdienten Sieg und danken allen Teilnehmenden ganz herzlich für ihr Mitwirken und ihren Einsatz an diesem Turnier.