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«Sperren Sie meinen Bruder in allen Casinos in der Schweiz»

«Das ist wohl ein Fall für dich», murmelt es vom Empfang durch die Telefonleitung … Daniela stellt den Anrufer durch. Es meldet sich eine eher zaghafte Stimme eines jungen Mannes. Dieser schildert knapp, aber klar die missliche Lage, in der sich sein jüngerer Bruder befindet.

Sein Bruder habe sich – wenn es um‘s Spielen im Casino geht – einfach nicht im Griff. Jedes Mal, wenn er wieder kein Geld mehr hat, versuche er unsere Mutter oder mich als Bruder anzupumpen – und das sorgt natürlich für gehörigen Ärger zu Hause. Damit soll jetzt Schluss sein, sagt der Anrufer. Er selber, übrigens Student an der ETH Zürich, macht am Telefon einen überlegten und geläuterten Eindruck. Er kann und will nicht länger zusehen, wie sein Bruder auf keinen grünen Zweig komme, so wie er selbst. Dann gleich die Anschlussfrage: «Können Sie ihn in allen Schweizer Casinos sperren lassen? Bitte!»

Ich war ab dieser Frage ziemlich überrascht, fasste mich aber schnell wieder und brachte ihm Verständnis für sein Anliegen entgegen. «Ich verstehe Ihre Situation. Das ist nicht ganz einfach … Und für solche Fälle sind wir von der Fachabteilung Sozialschutz genau da! Ich kann Sie beruhigen: Unsere Casinos der Swiss-Casinos-Gruppe in Pfäffikon, St. Gallen, Schaffhausen und Zürich, nehmen solche Hinweise sehr ernst; Wir sind sogar gesetzlich verpflichtet, solchen Verdachtsmomenten nachzugehen und diese im Detail zu prüfen. Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) überwacht sehr genau, ob die Vorgaben der Spielbankengesetzgebung im Spielerschutz eingehalten werden.»

«Was kann oder muss ich tun, damit mein Bruder sein Geld nicht mehr verspielt?»

«Unter den von Ihnen geschilderten Umständen können Sie als Bruder oder Ihre Mutter beim Casino, wo er sich hin und wieder aufhält, eine Verdachtsmeldung machen. Das Casino ist verpflichtet, diese sorgfältig zu prüfen. In der Regel beobachtet das Casino zuerst das Spielverhalten des Gastes eine gewisse Zeit und trifft zusätzliche Abklärungen. Stellt sich heraus, dass die Spielsucht Ihres Bruders gravierend ist – etwa, wenn er überschuldet ist, seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommt oder seine Einsätze in keinem Verhältnis zu seinem Einkommen und Vermögen stehen – so kann und wird ihn der zuständige Sozialkonzeptverantwortliche auch ohne sein Einverständnis sperren.»

Am anderen Ende des Telefons ist eine gewisse Erleichterung spürbar, fragt aber noch nach, ob sein Bruder nach einer Sperrung in allen Casinos in der Schweiz nicht mehr spielen kann. Für mich ist das eine oft gestellte und absolut nachvollziehbare Frage. «Wird Ihr Bruder gesperrt, gilt dieses Spielverbot in allen Schweizer Spielbanken. Die Aufhebung kann nur mittels schriftlichen Antrag Ihres Bruders und frühestens nach einem Jahr erfolgen. Dazu muss nachgewiesen und durch das Casino überprüft werden, dass die Gründe der Spielsperre nicht mehr bestehen. Unser Personal wird übrigens für solche Fälle regelmässig geschult, damit es im Bedarfsfall rasch und kompetent reagieren kann. Unsere Casinobetriebe arbeiten zudem seit rund 20 Jahren mit drei ausgewiesenen und unabhängigen Spielsuchtexperten zusammen.»

Die Schilderung wiederspiegelt eine Situation, die in unseren Casinos immer wieder vorkommt. Wir nehmen dabei unsere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft wahr und agieren gemäss den gesetzlichen Vorgaben.

Hansruedi Meier
Leiter Compliance und Qualitätsmanagement

Weitere Informationen unter www.spielerschutz.ch

Auszug aus dem Geldspielgesetz

Das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS), über das wir voraussichtlich im Juni abstimmen und bei Annahme auf den 1.1.2019 in Kraft treten wird, bringt hinsichtlich der Überwachung und Prävention gegen Spielsucht zusätzliche Verbesserungen. Wenn das neue BGS angenommen wird, würden etwas weniger geübte Online-Spielerinnen und Online-Spieler nicht auf ausländische Online-Casino-Spielangebote ausweichen können. Somit würde es auch weniger Spielsuchtfälle geben, da das Online-Casino-Spiel nur von Casinos in der Schweiz unter strengen Sozialschutzmassnahmen angeboten werden darf.